Über uns – Demokratie mobilisieren (DeMo)
Demokratie mobilisieren (DeMo) ist ein Innovationsprojekt des Instituts für Demokratische Kultur und der SozialStärken gGmbH in Kooperation mit der AWO SPI und dem Internationalen Bund. Wir arbeiten in Stadtteilen Sachsen-Anhalts, in denen Menschen aus verschiedenen sozialen, kulturellen und biografischen Hintergründen leben – oft jedoch ohne ausreichende Möglichkeiten, sich gesellschaftlich oder politisch einzubringen. Genau hier setzen wir an.
Unser Ziel ist es, Demokratie dort zu stärken, wo sie besonders herausgefordert ist. Wir begleiten Menschen ab 16 Jahren, die Ausgrenzung, Armut oder politische Ohnmacht erfahren, und schaffen Räume, in denen Vertrauen wachsen kann: bei Gesprächen an der Haustür, beim gemeinsamen Kochen, in Erzählcafés, auf Exkursionen oder in kreativen Workshops. Durch Begegnung auf Augenhöhe entstehen Beziehungen, die es ermöglichen, gemeinsam Probleme zu benennen, Perspektiven zu entwickeln und demokratische Prozesse aktiv mitzugestalten.
DeMo verbindet aufsuchende politische Bildung, Community Organizing und empowernde Gruppenarbeit. Wir arbeiten phasenweise – erst hören wir zu und bauen Beziehungen auf, später fördern wir Beteiligung, schaffen Netzwerke und unterstützen die Teilnehmenden darin, selbst Verantwortung zu übernehmen. So entstehen langfristige Strukturen, die über das Projekt hinaus wirken.
An unseren Standorten – den Plattenbau Siedlungen – Stendal-Stadtsee, Halle-Neustadt, Halle-Silberhöhe und Magdeburg–Neu Olvenstedt arbeiten wir eng mit Quartiersmanagements, lokalen Initiativen, Fachkräften der sozialen Arbeit und zivilgesellschaftlichen Bündnissen zusammen. Gemeinsam entwickeln wir Methoden weiter, dokumentieren Erfahrungen, erstellen Schulungsmaterialien und bereiten die Übertragbarkeit unseres Ansatzes für andere Regionen vor.
DeMo zeigt: Demokratie entsteht dort, wo Menschen sich gesehen fühlen, ihre Geschichten teilen und gemeinsam gestalten können. Wir schaffen Orte, an denen dies möglich wird – offen, niedrigschwellig und machtsensibel.
Oft gestellte Fragen (FAQ)
Projektleitung: Laura Litschel
Laura Litschel bringt vielfältige Erfahrungen im Organizing, insbesondere Community und Transformative Organizing mit, die sie bereits erfolgreich in unterschiedlichen Tätigkeiten u.a. im NGO-Bereich anwenden konnte. In ihrer Rolle als Projektleitung koordiniert sie das Gesamtprojekt, gestaltet Workshops und Vernetzungstreffen und bietet inhaltliche Beratung für die Standorte. Zudem vermittelt sie Referent*innen und steuert die externe Kommunikation. Sie bildet die Schnittstelle zwischen politischer Bildung, Sozialer Arbeit, transformative Organizing und Wissenschaft.

Dr. Laura Litschel
E-Mail: laura.litschel@h2.de
Tel: +49 (0)160 – 2204437
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